Rettungshunde

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Auf unseren Seiten soll das Thema Rettungshund auch seinen Platz finden, resultiert doch ein Großteil meiner Erfahrungen in der Ausbildung von Hunden aus diesem Bereich.

Hunde retten Menschen vor dem Ertrinken, finden sie unter Schneemassen und Trümmern und warnen sie vor epileptischen Anfällen. Höchstleistungen, die Hunde nur aufgrund perfekter Koordination ihrer hochempfindlichen Sinne leisten können.

Die Geschichte der Rettungshunde beginnt im Schnee.

Seit Mitte des 17. Jh. züchten und halten die Augustiner Mönche des Klosters St. Bernhard in der Schweiz, Rettungshunde. Ursprünglich wurden diese Hunde eingesetzt, um von Unwettern überraschten Wanderern den Weg zum Kloster zu weisen. Der Einsatz bei der Ortung von Lawinenopfern kam für die St. Bernhardshunde viel später.

Bis heute unvergessen ist “Barry I.” Zwischen 1800-1812 rettete er allein über 40 Menschen das Leben. Seitdem verehren ihn die Schweizer als einen Nationalhelden. Man kann diesen berühmten Hund ausgestopft im Museum bewundern.

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Mittlerweile ist viel Zeit vergangen und neueste Technologien werden auf vielen Gebieten vom Menschen eingesetzt.

Bei der Suche nach Vermissten sind wir allerdings nach wie vor auf die Hilfe des Hundes angewiesen.

Über die Fähigkeit des Hundes Menschen aufzuspüren wusste bereits Homer Bescheid. Im 1. Weltkrieg wurden Hunde erstmals systematisch eingesetzt um Verwundete zu finden, nach dem 2. Weltkrieg begannen die USA, Deutschland und die Schweiz sich um eine organisierte Ausbildung von Rettungshunden zu bemühen.

Bei dem schrecklichen Erdbeben im Friaul 1976 konnten 42 Verschüttete erfolgreich geborgen werden.

Heute werden Rettungshunde bei verschiedenen Katastrophen eingesetzt.

Mit ihrer hoch sensiblen Nase können Hunde, bei fachgerechter Ausbildung, enorme Suchleistungen vollbringen.

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Hunde, die bei Katastrophen eingesetzt werden brauchen starke Nerven, körperliche Fitness und Mut.

Ein Sucheinsatz kann Hund und Mensch bis an die Grenzen ihrer körperlichen und mentalen Belastbarkeit bringen. Die Suche in staubigen Trümmern ist für Hunde nicht einfach, die Nasenlöcher füllen sich schnell mit Staub und beeinträchtigen die Riechleistung. Bei Hitze besteht das Risiko der Dehydratation, da die Hunde unter Stress oft die Wasseraufnahme verweigern, hier ist der Hundeführer gefragt, seinen Hund permanent zu beobachten um ihm die nötigen Erholungsphasen zu verschaffen.

Bei Sucheinsätzen nach Erdbeben riskieren Hundeführer und Hund oft ihr Leben für die Verschütteten.  Das Gefühl, wenn der Hund einen Lebenden unter Trümmern ortet, der dann unversehrt geborgen werden kann ist unbeschreiblich…