Lawinensuche
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Lawinensuchhundeteams suchen nach Verschütteten unter dem Schnee. Trotz des technischen Fortschrittes durch Geräte wie z.B. LVS oder Recco sind Lawinenhunde auch heute noch manchmal die einzige und (dann) auch die beste Möglichkeit Verschüttete schnellstmöglich zu orten.
Die feine Hundenase kann den Geruch von Verschütteten die mehrere Meter unterhalb der Schneedecke liegen noch gut wahrnehmen. Bei der Ausbildung eines Lawinenhundes muss besonders darauf geachtet werden, dass der Hund die Stelle unter der sich der Verschüttete befindet, möglichst genau einkreist und anzeigt damit das Bergeteam möglichst schnell zu ihm vordringen kann – der Zeitfaktor ist bei der Lawinensuche besonders entscheidend.
Ebenso muss der Hund an Helikopter, Abseilen etc. gewöhnt sein, nervenstarke, ausgeglichene Hunde sind hier gefragt.
Lawinenhundeteams absolvieren mancherorts in den Wintermonaten täglich Bereitschaftsdienste, damit im Ernstfall immer 1-2 Teams umgehend auf den Lawinenkegel gebracht werden können.
Diese Art der Sucharbeit ist für Hund und Hundeführer sehr aufwendig und belastend. Der Hundeführer muss über umfangreiche Kenntnisse in Abklärung, Gefahreneinschätzung und Einsatzabläufen verfügen. Der Hund darf sich nicht von anderen Hunden, Sondierketten, LVS-Suchteams und anderen störenden Einflüssen ablenken lassen.
Lawinensuchhundeteams sind meistens nicht in Rettungshundestaffeln organisiert, sondern gehören meist der Bergwacht an und haben sich auf Lawinensuche spezialisiert.

