Kids & Dogs

alina_hunde.jpg

 Kids & Dogs Termine 2011!

10.09.2011 von 10h-13h

01.10.2011 von 10h-13h

Infos & Anmeldung: office@project-canis.at

Ein besonderes Anliegen ist uns die gute Beziehung von Kindern und Hunden.

Bei unseren Kids & Dogs Veranstaltungen haben Kinder die Möglichkeit, entweder mit ihrem eigenen Hund oder mit ausgebildeten Rettungshunden teilzunehmen. Sie erlernen in diversen gemeinsamen Übungen und Spielen mit den Vierbeinern die Sprache der Hunde und den richtigen Umgang mit ihnen, aber auch Verantwortung für das Tier zu übernehmen und dessen Bedürfnisse zu erkennen.


Hier ein Erfahrungsbericht einer unserer jugendlichen Teilnehmerinnen:

Artikel zur Veranstaltung „Kinder arbeiten mit Rettungshunden“ am 04/05.09.04 in Wien. Autorin ist Sophie Okresek, 11 Jahre, eine der Teilnehmerinnen an der Veranstaltung.

„Hunde verboten“ steht auf einem Schild am Eingang des Springerschlößls (Park & Hotel) in Wien. Dennoch hörte man am Wochenende vom Samstag, dem 04. bis Sonntag, dem 05.09. lautes Hundegebell aus dem Herzen des Parks. Die 3 Hundeführerinnen Michaela Marschall, Katalin Markovits und Irene Brezovich hatten sich ihr Wochenende Zeit genommen, um mit 5 Kindern und Hunden zu trainieren. Fast sofort, nachdem alle Kinder angekommen waren, begann auch schon das Training. Jeder bekam einen Hund ­ nur für das Wochenende natürlich

Das Training verlief so: Nachdem entschieden worden war, wer welchen Hund bekommen würde, bekamen Michaela und Kati jeweil 2 Kinder, Irene eines.

Dann ging es auch schon los. Jede Trainerin ging mit ihrem Kind in eine Ecke des Parks und dann wurde zuerst die Grundstellung geübt. Die Hunde gehorchten fast immer aufs Wort. Bei „Fuß“ gingen sie links neben dem Kind, wenn dieses losging und das Kommando gab. Wir übten mit und ohne Leine zu gehen, „kehrt“ und außerdem wurde auch das Ablegen geübt, das so funktioniert: Das Kind geht mit dem Hund ein Stück, dann sagt es „Platz“, der Hund legt sich hin, der Mensch geht weiter!
Dann gibt es 2 Möglichkeiten: entweder der Hund wird reingerufen oder das Kind geht zum Hund. Beim Reinrufen stellt sich der Trainierende in einigem Abstand auf und bereitet aus seiner Bauchtasche eine Belohnung für den Hund vor und ruft ihn. Ist er brav liegengeblieben und gleich gekommen, bekommt er die Belohnung. Für unsere Hunde ist die Belohnung das größte Glück.

Besonders lustig fand ich das Versteck spielen. Dabei versteckt sich das Kind in der Nähe, etwa hinter einem Baum. Währenddessen werden dem Hund die Augen zugehalten. Dann wird dem Hund das Halsband abgenommen und er begibt sich auf die Suche. Wenn er das Kind gefunden hat, muss dieses ihn etwa 10x bellen lassen. Dann gibt es wieder eine Belohnung, diesmal aus einer Plastikdose, die Wurst in der Bauchtasche würde der Hund sofort riechen.

Für Sonntag nachmittag war eine Show geplant. Das Programm sollten sich die Kinder selbst ausdenken. Wir übten noch
ein bisschen und die Trainerinnen zeigten uns ein paar Entspannungsübungen für die Hunde. Für die Show wurde mit und ohne Hund geübt. Am Sonntag vor der Show waren alle aufgeregt, sogar die Hunde! Zur Entspannung machten wir mit ihnen einen Spaziergang im Park. Als alle Eltern gekommen waren begann die Show. Alles verlief gut, die Hunde gehorchten sofort, als ob sie wussten, dass sie etwas vorführen müssen. Oder haben sie es gewusst? Sicher bin ich mir nicht.

Die Kinder waren mit großer Begeisterung bei der Sache, ein von Sophie mit den anderen Kindern geführtes Interview zur Veranstaltung zeigte, dass es allen großen Spaß gemacht hat, sie die Hunde richtig einschätzen und alle wollen „ihre Hunde“ wiedersehen.

Auch die Hunde wurden interviewt:
Wollt Ihr noch einmal ein Wochenende mit Kindern trainieren?

Zulu: wuff!
Flo: wuwuwuff!
Alonso: waff waff waff!
Mascha: wuuf!
Frederic: wooooofffff!

Was das wohl in unserer Sprache heißt?