Prominenten-Interview

dir-schratter_wanda1.JPGdirschratter_wanda2.JPG Fotorechte Dr. Schratter

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Promi-Interview mit Frau Dr. Schratter, Direktorin des Tiergartens Schönbrunn.

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Sehr geehrte Frau Direktor Schratter, welche Rolle spielen Hunde in Ihrem Leben?

Unsere Hunde waren und sind einfach ein Teil der Familie. Ich kann mir ein Leben ohne diese liebenswerten Hausgenossen nicht mehr vorstellen.

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Wie heißt Ihr Hund, welche Rasse, wie alt?

WANDA, bayrischer Gebirgsschweißhund, 12 Jahre.

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Bitte beschreiben Sie uns den Charakter Ihres Hundes, was ist das besondere an ihm?

Wanda ist umgänglich, freundlich, wachsam und sehr sensibel. Sie ist zurückhaltend gegenüber Fremden (je älter sie wird, desto offener wird sie allerdings gegenüber Fremden), ist aber mir gegenüber sehr anhänglich und hat einen noch stärkeren Bezug zu ihrem Herrchen.

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Wie ist Ihr Hund zu Ihnen gekommen?

Wir haben Wanda als Welpe von einem Bauernhof geholt.

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Wie hat Ihr Hund Sie erzogen?

Erzogen gar nicht, aber wir lernen täglich von einander.

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Wie haben Sie Ihren Hund erzogen?

Mit Liebe, Einfühlungsvermögen und vor allem Konsequenz.

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Darf Ihr Hund bei Ihnen im Bett schlafen?

Nein!

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Bitte erzählen Sie uns eine Anekdote über Ihren Hund.

Wanda ist ziemlich wasserscheu und schwimmen behagt ihr so gar nicht. Bei einem Kanuausflug sind wir gekentert. Statt an Land zu schwimmen, hat Wanda meinen Kopf als Rettungsinsel in Beschlag genommen; es war ziemlich mühsam Kamera, Fernglas und Wanda zu “retten”!

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Im Tiergarten Schönbrunn werden auch Wölfe gehalten, konnten Sie spezielle Verhaltensweisen der Wölfe die Sie auch von Ihrem Hund kennen, beobachten?

Ja, immer wieder. Zum Beispiel das Schnauzestoßen als Beschwichtigungs- und Demutsgebärde: Wanda verwendet diese Geste wenn sie gerügt wurde, aber auch einfach um Aufmerksamkeit zu bekommen.

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Was halten Sie von der Entwicklung, dass immer mehr Wildtiere wie Schlangen und Echsen als Haustiere gehalten werden?

Der Hauptgrund, warum der Markt mit exotischen Tieren so boomt liegt wohl darin, dass man ein Haustier haben will, dass sonst keiner in der Nachbarschaft besitzt. Und so treibt der Wildtierhandel mit Exoten immer mehr Blüten. Umso wichtiger ist es, nicht nur den Handel mit Exoten, sondern auch die Haltung von Exoten zu regeln. Das am 1. Jänner 2006 in Kraft getretene bundeseinheitliche Tierschutzgesetz ist ein erster Schritt dazu, den Verkauf und die Haltung exotischer Tiere in richtige Bahnen zu lenken.

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Als Direktorin des Tiergartens Schönbrunn haben Sie täglich mit vielen verschiedenen Tierarten und Gattungen zu tun, welche Tiere faszinieren Sie besonders?

Wenn ich alle Arten aufzählen würde, die mich faszinieren, würde es diesen Rahmen sprengen. Was mich aber besonders beeindruckt ist die Individualität der einzelnen Tiere. Ob Ameisenbär, Wasserbüffel oder Großer Panda, jedes Individuum hat seinen eigenen Charakter und seine eigene Persönlichkeit.

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Herzlichen Dank für das interessante Interview und weiterhin viel Freude mit Ihrer WANDA!

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